... diogenes
 
In eigener Sache
Warum stelle ich diese persönlichen Informationen überhaupt ins Netz?

Ich bin ein Kind des Informationszeitalters.
Und ausserdem ein Anhänger von grösstmöglicher Offenheit und Maximum Respekt vor allen Lebewesen.

Leider scheint dieser Respekt einigen Betrachtern meiner unschuldigen Seiten abzugehen, wenn sie sich anmassen, hier von meinen Bildern auf meinen Charakter oder - noch abwegiger - auf meine sexuellen Neigungen und/oder andere sehr persönlichen Charakterzüge schliessen zu wollen. Ich habe kein Interesse daran, Namen zu nennen oder jene Personen ebenso borniert blosszustellen. Das ist Verschwendung von guter Lebenszeit. Daher hier diese kurze Klarstellung:

Offene Kommunikation schafft Frieden und innere Ruhe. Beim Gedanken an die im Vergleich dazu freudlose, komplexbeladene Verschwiegenheit vieler „zivilisierter“ Menschen wird mir schlecht. Beim Gedanken an das Misstrauen dem Nachbarn gegenüber, an Menschen mit gesenkten Köpfen, die sich nicht in die Augen schauen können und wollen, werde ich unendlich traurig.

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ – ist sicherlich ein guter Ratschlag in sehr vielen Lebenslagen. Aber andererseits haben sich viele Menschen gar nichts mehr zu sagen, vergessen schöne und aufregende Stunden. Sie schweigen aus Angst vor Enthüllung und Zurückweisung. Und so beruht viele moderne Kommunikation auf dem Austragen von Konflikten hinter dem Rücken dessen, den es angeht. Offenheit und Ehrlichkeit weichen einer feigen, widerlichen Gerüchtekocherei, oft genug einer lächerlichen Schlammschlacht ohne Niveau und ohne allzu viel Wahrheitsgehalt.

Das Internet gibt uns unter anderem die Chance, uns persönlich einer sehr grossen Öffentlichkeit gegenüber darzustellen. Wir können Menschen über unser Lebenskonzept informieren, die wir nicht mit anderen Medien erreichen würden. Diese Information stellt man nicht unbedingt aus Eitelkeit oder Grössenwahn zur Verfügung, sondern gerne einfach aus der Lust heraus, sich und seine Ideen vom Leben offen darzustellen. Und damit einen Teil der mindestens ebenso eitlen Verschwiegenheit aus der Welt zu schaffen.

Denn vergessen Sie nicht: Derartige Offenheit macht auch extrem angreifbar!

Diese Angreifbarkeit habe ich selbst dank meiner Vater-und-Tochter-Webseite am eigenen Leibe schon erfahren müssen. Da ist von ebenjenem Grössenwahn die Rede („Wer in dieser weiten Welt will denn was über den Kerl und seine Familiensituation wissen?“), von Eitelkeit, Arroganz und, dank einiger naiv-freizügiger Photos, sogar von illegaler Kinderpornographie!

Aha! Da haben wir endlich ein Motiv für meine Form von Selbstdarstellung, das auch für die  Einbahnstrassengedanken der RTL-Generation offensichtlich ist:
Es geht mal wieder nur um „das Eine“.  Und nun da wir wissen was der Kerl uns mit seinen ekelhaften NacktBildern wirklich sagen will‚ 'drauf auf den Kinderschänder, auf ihn mit Gebrüll’. Denn damit können wir endlich von unseren eigenen Leichen im Keller ablenken, die wir mit unserer feigen Verschwiegenheit jahrzehntelang schreckhaft gehütet haben. Aufatmen. Sperrt ihn ein. Amen.

Wer an dieser Stelle noch ohne Empörung weiterliest, wer sich selbst von meinen Worten nicht angegriffen fühlt, der hat womöglich schon etwas mehr Grips im Kopf und etwas mehr Gefühl im Bauch als die eben Beschriebenen und verarbeitet die Informationen auf dieser Webseite hoffentlich ein bisschen weniger stereotyp und billig. Denn während die Schlammschlächter munter selbstgefällig weiter mit ihren erbarmungswürdig einfallslosen Phrasen auf den Vater eindreschen, widmet dieser seine Prioritäten dem gemeinsamen Zuhören und Lernen, unterhält sich mit der Tochter über die Wunder dieser Welt und ist von sexuellen Abartigkeiten so weit entfernt wie ein Schnorchler vom Boden des Marianengrabens.

Nein! Das Einstellen meines privaten Photoalbums von Vater und Tochter, mit zugegeben viel Haut, hat keinerlei sexuelle, pädophile, anrüchige, grössenwahnsinnige Motive. Sondern soll eine einfache, offenherzige Selbstdarstellung sein, die nur aus einem heraus entstanden ist: aus grossem Schmerz und grosser Sorge!

Sorge darüber, dass Momente, Stunden, Tage, Jahre liebevollen Miteinanders einfach ignoriert, weggeschwiegen werden.
Schmerz darüber, dass Tochter und Vater einst noch Mutter und Schwester dabei hatten. Dass diese so essenzielle familiäre Bindung gerissen ist. Und dass nach diesem unvermeidlichen Bruch von der anderen Seite kaum noch ein gutes Wort, kaum ein anerkennender Gedanke an den Versuch, eine zusammenhaltende Familie zu werden, verwandt wurde. Stattdessen Machtspielchen bis hin zum hirnlosen Einschalten der Gerichte und daneben nur Vergessen. Selig sind die geistig Armen.
Süsses Vergessen, Einlullen in die Watte schier grenzenloser Ignoranz. Familien kann man heute im Zeitalter der Emanzipation einfach kippen, wenn man keine Lust mehr hat, gemeinsam in guten und schlechten Zeiten einander beizustehen.

Mehrere Jahre liebevolle fast-väterlicher Pflege meiner Beziehung zu Luzas Halbschwester Janna beispielsweise wurden einfach von heute auf morgen vergessen, als hätten diese Momente nie existiert und als hätte diese, meine, Einsatzbereitschaft und die gegenseitige Liebe nie existiert.

Ich selbst bin auch ein Scheidungskind, hatte aber zwei grossartige Eltern, die nie vergassen, dass sie einmal voller Hoffnung Kinder in die Welt gesetzt hatten, und sich darum auch nach ihrer Trennung immer offen und einwandfrei einander näherten. Ich möchte daher gegen jene Ignoranz des Schweigens und Vergessens aktiv angehen, ohne mit der Mutter meiner Tochter oder gar mit meinem Schicksal allzusehr zu hadern. Ohne schwarz-weisse Schuldvorwürfe und idiotische Rosenkriege.

Sondern positiv, weiterhin liebevoll, offen und ehrlich.

Daher kam ich auf diese Idee, mir und meiner Tochter und allen, die es interessiert, naiv wie ein Kind von den vielen schönen Momenten zu künden, die es täglich mit Luza zu teilen gibt.
Ein Tagebuch für die Zukunft, für Luzas Zukunft zu verfassen, damit sie später, selbst erwachsen und dem Trubel des zivilisierten Lebens ausgesetzt, an dieser Stabilität und dem kleinen Bisschen familiärer Einheit, die aus jenen Fotos spricht, wachsen kann. Es ist eine innige, ehrliche Beziehung die hier wächst und ich kann es mit meinem Lebenskonzept in keinster Weise vereinbaren, wenn auch nur ein weiterer wichtiger Moment im Heranwachsen von Luza und mir im Sumpf der feigen Verschwiegenheit, der Interessenlosigkeit und Ignoranz jener versinkt, die aufgehört haben zu staunen und die kaum noch einem anderen gerade in die Augen schauen können. Und da diese Ignoranz sehr mächtig ist, muss ich mit deutlicher Sprache dagegenhalten.

Unsere gute Laune ist nicht aufgesetzt, und diese Photoalben hier sind Ausdruck einer tiefen, innigen Gemeinsamkeit und unseres Bemühens, offen und ehrlich und lebensbejahend zu leben. Das beinhaltet viel Respekt voreinander, gemeinsames Lernen, oft auf Augenhöhe, viel Sport, Körperlichkeit, Zartheit… .

Wer das nicht versteht, möge unsere Seiten bitte ganz schnell wieder verlassen. Und wer sogar meint, diese naive Zurschaustellung angreifen- und sogar mit gesetzesuntreuem Handeln in Verbindung bringen zu müssen, der schaue mal ganz schnell unter seinem eigenen Bett nach und im eigenen Keller und vergewissere sich, dass die dort herumliegenden Leichen auch sicher vor den Blicken der anderen misstrauischen Freunde und Nachbarn versteckt sind. Diese Seiten sind nicht für euch falsche Schlangen gedacht, die ihr immer neue Opfer sucht und findet, die euch von eurer eigenen ärmlichen Existenz ablenken, sondern für die gottlob wieder wachsende Zahl an individuellen, zarten Seelen, die das zwischenmenschliche Miteinander behutsam und liebevoll stützen und aufbauen.

Liebe Luza, verzeih mir bitte diesen kleinen Ausflug in das Land von Neid und Missgunst. Denn eigentlich hat das an dieser Stelle auf unseren Seiten aber auch gar nichts verloren und wir gehen schnell und frohen Mutes wieder zurück zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens.

Leider war dieser Artikel aber unvermeidlich, da einige schmierige Lästermäuler angesichts unserer Seiten die Messer wetzen und sich zu angeblichen Kennern unsereres Miteinanders aufschwingen, obwohl sie uns noch nicht einmal „Guten Tag“ zu sagen trauen.  Und die  dabei sehr hässlich werden in ihrer wahnhaften Ignoranz, Intoleranz und wilden Gerüchtekocherei.

Gegen diese Hässlichkeit setzen wir ab sofort und weiterhin unseren ehrlichen Spass, unsere Fotos und Gedanken mit offenen, leuchtenden Augen, die nichts zu verbergen haben.


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